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Das vorläufige Scheitern der Pläne

Entwurf für die Anbetungskirche

Im Jahr 1993/ 1994 wurde eine Anbetungskirche zu Ehren des Heiligsten Herzens  Jesu und des Unbefleckten Herzens Mariens geplant.

Die Kirche wurde von Architekt Wilhelm Koch, Petersberg, entworfen. Der Bau der Kirche wurde vom Landkreis Fulda jedoch abgelehnt, da der Gehaus-Küppel kein Baugelände war. Alle Versuche sind damals gescheitert. Inzwischen stehen dort einige Häuser. Msgr. Vogel hatte für das geplante Heiligtum schon die Schwestern vom kostbaren Blut (Aufhausen) engagiert. Da der Bau aber nicht bewilligt wurde, hat sich alles wieder zerschlagen.

Nichtsdestotrotz schenken wir den Worten von Sr. Lucia Glauben, die am 19. März 1940 an Prof. Fischer/Deutschland Folgendes schrieb: „In meinen armseligen Gebeten vergesse ich nicht Deutschland, es wird noch in den Schafstall des Herrn zurückkehren; dieser Augenblick nähert sich sehr langsam, sehr mühsam, aber er wird schließlich eintreffen, und die Herzen Jesu und Marias werden dann mit Glanz herrschen.“

 

Bau einer Christus-Stätte am Gehaus-Küppel

Im Jahr 1995 konnte am Gehaus-Küppel in der Nähe des Friedhofes zu Ehren des Christkönigs und zu Ehren des Herzens Jesu eine Christus-Stätte erbaut werden. Mit dieser Gebetsstätte sollte der Weihe Deutschlands an das Heiligste Herz Jesu am 10. Januar 1915 gedacht werden. Die Christkönigs-Figur wird flankiert von bronzenen Erinnerungstafeln: Hl. Michael (Tag der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990), hl. Bonifatius (Papstbesuch am 18. Nov. 1980), hl. Lioba (Übertragung der Hauptreliquie im Sept. 1995) und die Muttergottes (Erinnerung an die Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens am 4. Sept. 1954). Die Christus-Stätte wurde am 09. Juli 1995 feierlich eingeweiht.

 

Erneuerung der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens - Verlegung des Zentrums des Fatima-Weltapostolates nach Petersberg

Nachdem Erzbischof Dyba 1994 in Fulda die Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens nach 40 Jahren unter großer Beteiligung der Gläubigen erneuerte, kam der Wunsch auf, das Zentrum des Fatima-Apostolates von Oberdischingen in die Mitte Deutschlands zu verlagern. Dies geschah im Jahr 1997, als das Fatima-Weltapostolat nach Petersberg bei Fulda kam. Neuer Leiter des Fatima-Apostolates wurde Msgr. Ludwig Vogel (Petersberg).

 

Weiterer Ausbau der Gebetsstätte

Rosenkranzstation auf dem Weg zur Immakulata-Kapelle

Auf dem Gelände des Gehaus-Küppels wurden im Laufe der Zeit Stelen errichtet mit bronzenen Darstellungen der sieben Freuden Mariens, gefertigt von Michael Franke aus Erkelenz. Inzwischen führen Bronzetafeln mit Darstellungen des lichtreichen Rosenkranzes zu einer Fatima-Statue auf die Höhe des Gehaus-Küppels. Im gleichen Jahr wurde von den Schio-Freunden eine Marienstatue, Maria, Königin der Liebe, gestiftet und am 11. Sept. 2005 geweiht.