Bistum
Münster

Wir nehmen Abschied von Frau Irmgard Greive


Irmgard Greive

Am 2. März 2021 ist in Sendenhorst bei Münster nach langer und schwerer, mit vorbildlicher Geduld ertragener Krankheit im Alter von 70 Jahren Frau Irmgard Greive verstorben.

Frau Greive war langjähriges Mitglied im Fatima-Weltapostolat und Laienleiterin im Bistum Münster. Sie gehörte seit September 2013 dem Nationalen Arbeitskreis an und war ein sehr engagiertes Mitglied im Apostolat.

Die Nachricht von ihrem Heimgang hat viele Menschen erschüttert. Das gilt vor allem für Frau Sonja Kaufmann, mit der Frau Greive gemeinsam viele Jahre hindurch bis zuletzt ehrenamtlich das Fatima-Weltapostolat im Bistum Münster geleitet hat. Für die Verbreitung der Botschaft von Fatima organisierten die beiden zahlreiche Wallfahrten, Exerzitien, Einkehrtage und andere Veranstaltungen, u. a. Rosenkranz- und Sühne-Gebetsstunden und Herz-Mariä-Sühnesamstage.

In Emmeln (Haren) erblickte Frau Irmgard Greive (geborene Leugers) am 18. Januar 1951 das Licht der Welt. In Haren lebte sie auch nach ihrer Heirat mit Hermann Greive. Die gelernte Kauffrau leitete längere Zeit hindurch eine Tankstelle und besaß auch sonst eine recht praktische und „geerdete“ Einstellung. Schon früh verlor Frau Greive ihren Mann, eigene Kinder waren ihr nicht vergönnt. Doch sie war gleichsam eine geistliche Mutter für viele Menschen. Warmherzig, immer freundlich und zuvorkommend, fürsorglich und mütterlich – so kannte man die gläubig-aktive, herzensgute liebe Verstorbene.

Bei aller Lebenszugewandtheit vergaß sie jedoch nie ihre großen Ideale, wozu auch der Einsatz für die Verbreitung des Glaubens gehört. Sie fand darin in Sonja Kaufmann eine gleichgesinnte Freundin und Mitstreiterin, so dass die beiden Laien-Missionarinnen sich gegenseitig ergänzten und bestärkten in ihrem Wirken für das Gottesreich.

Im Jahre 2010 zogen sie gemeinsam von Haren nach Telgte, einem bekannten Münsterländer Marienwallfahrtsort, wo sie jahrelang segensreich wirkten. Ab 2013 begannen sie zugleich mit ihrer Arbeit für das Fatima-Weltapostolat, die sie dann auch am späteren Wohnort Sendenhorst weiterführten.

Starkmütig und geduldig ertrug Frau Greive ihre Krebserkrankung, die sich mit verschiedenen Tumoren rund 13 Jahre lang hinzog. Nach mehreren Stürzen waren ihre Beine gelähmt, seitdem lebte sie in einem Pflegeheim in Sendenhorst.

Doch auch im Rollstuhl ließ sie sich nicht davon abbringen, sich an die Schreibmaschine zu setzen und Frau Kaufmann weiter eifrig in der gemeinsamen apostolischen Arbeit zu unterstützen, etwa durch Rundbriefe oder Korrespondenzen.

Ende Januar brach sie sich den rechten Arm, während des daraufhin notwendigen Klinikaufenthaltes wurde bei ihr eine Covid-Infektion festgestellt. In deren Folge erkrankte sie an einer Lungenentzündung, von der sie sich nicht wieder erholte.

In ihrer letzten Sterbephase wachte Frau Kaufmann bis weit nach Mitternacht betend an ihrem Bett. Am folgenden frühen Morgen ging Frau Greive genau in jener Zeit in die Ewigkeit hinein, als der Krankenhauspfarrer für sie in der Kapelle eine heilige Messe zelebrierte.

Am 8. März wurde Frau Greive in ihrer Heimat Haren beerdigt. Anschließend zelebrierte Ortspfarrer Rosemann gemeinsam mit dem Ruhestandspriester Hesselmann im dortigen Dom ein Requiem. In einer Ansprache wies Frau Kaufmann darauf hin, dass die Fatima-Seherkinder Francisco und Jacinta einst an der Spanischen Grippe starben, die damals in Europa wütete – und Irmgard Greive an den Folgen einer Corona-Infektion.

Sonja Kaufmann führt ihren ehrenamtlichen Einsatz für das Fatima-Apostolat nun ohne ihre vertraute Freundin weiter, doch wir dürfen hoffen, dass Frau Greive ihr durch ihr fürbittendes Gebet weiterhin zur Seite steht.

Wir nehmen Abschied in tiefer Trauer und danken Frau Irmgard Greive für ihren treuen und unermüdlichen Apostolatsdienst. Der HERR schenke ihr auf die Fürbitte Mariens den ewigen Lohn in seinem himmlischen Reich.

Möge sie ruhen in Frieden!

Fatima-Weltapostolat in der Diözese Münster

Sekretariat:
Sonja M. Kaufmann
Südgraben 26
48324 Sendenhorst
Telefon  02526 - 8419932

Termine

Hier einige Termine aus dem vielfältigen Gebets- und Wallfahrtsangebot.
Ausführliches Programm und Informationen erhältlich im Sekretariat.

 

1. Samstag im Monat: Herz-Mariä-Sühnesamstag

Ort:                 St. Ludgeri-Kirche, Königstr., Münster (Innenstadt)

Beginn:            15.00 Uhr Rosenkranz, Beichtgelegenheit, anschl. Hl. Messe

 

1. Donnerstag im Monat: Priesterdonnerstag

Priester-Rosenkranz, anschl. ab 18.00 Uhr Anbetung in der Gnadenkapelle    

Ort:                 Clemenskirche, Kardinal-von-Galen-Platz, Telgte

Beginn:            17.00 Uhr – ca. 17.45 Uhr

 

Jeden Freitag betrachten wir das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus

und beten dazu den Kreuzweg in den Anliegen unserer Zeit

Ort:                 Sendenhorst, Westtor 7, St. Josef-Stift

Beginn:            14.00 Uhr, endet ca. 15.00 mit dem Barmherzigkeits-Rosenkranz

 

3. Donnerstag im Monat: Eucharistische Anbetung (Änderungen vorbehalten)

Ort:                 Sendenhorst, Weststraße 7, St. Josef-Stift

Beginn:            15.00 Uhr – 16.00 Uhr

 

An jedem 13. des Monats, dem Fatima-Erscheinungstag

Rosenkranz in den Anliegen der Gottesmutter, Weihegebet und Lied

Ort:                 Einen, Nähe Warendorf, Bartholomeuskirche

Beginn:            15.00 Uhr – ca. 15.45 Uhr

 

3. Samstag im Monat: Fatima-Sühneandacht (Änderungen möglich)

Ort:                 St. Clemens-Kirche, Hohe Geist, Hiltrup

Beginn:            10.30 Uhr – 12.00 Uhr