100. Todestag der hl. Jacinta

Vor 100 Jahren verstarb die hl. Jacinta in jungen Jahren fern von ihrer Heimat allein in einem Lissaboner Krankenhaus. Viele ihrer letzten Gedanken und Aussagen sind uns überliefert.

Anläßlich ihres Todestages machten wir uns auf den Weg, um ihren letzten Spuren zu folgen und an den Gedenkfeiern in Fatima teilzunehmen.

 

Ana und Nuno erzählen

Im Februar 2019 erzählen uns Ana und Nuno, was sie von ihren Eltern und Großeltern über das Leben der drei Hirtenkinder erfahren haben.

Sehen Sie sich an, was die beiden berichteten:

Die Aktualität der Botschaft von Fatima

„Sicher dürfen wir die Umwälzungen, die im kommunistischen Machtblock stattgefunden haben, auf dem Hintergrund der Botschaft von Fatima und der darin angekündigten Befreiung des Ostens verstehen.
Hier haben sich die Voraussagen Marias erfüllt. Viele Millionen Gläubige haben im vergangenen Jahrhundert um die Bekehrung Russlands gebetet und dafür geopfert. Sie haben uns in gewissem Sinn vor dem Abgrund gerettet.
Doch ist bei aller Freude und Dankbarkeit zu fragen: Müsste dieser betende, opfernde und sühnende Einsatz nicht größer sein?

Wie soll sich Russland vollständig bekehren, wenn hierzulande und in ganz Europa die Zeichen der Umkehr so spärlich sind; wenn nur eine politische und wirtschaftliche, und keine geistige und moralische Neuorientierung erfolgt?
Der große Friede kommt nicht ohne unser aller Bekehrung. Wir dürfen deshalb jetzt die Forderungen von Fatima nicht weniger ernst nehmen als vorher.“

Erzbischof em. von Bamberg, Karl Braun (Zeitschrift Fatima-Weltapostolat Oberdischingen, Advent 1993, S.6

Die bleibende Aktualität der Botschaft von Fatima verdeutlichte Papst Benedikt am 13. Mai 2010 bei seiner Predigt in Fatima:
„Wer glaubt, dass die Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.“

Pilgerreise der Fatima-Nationalmadonna in 2020

Die Pilgerreisen der Fatima-Nationalmadonna
stehen in diesem Jahr unter dem Motto:
Dank für 75 Jahre Frieden und 30 Jahre Einheit in Deutschland

Mitte Februar verlässt die Fatima-Nationalmadonna ihren Stammsitz im Fatima-Gebetszentrum Büren, Erzbistum Paderborn. Die Pilgerreise beginnt dieses Jahr im Bistum Münster.
Anfang März bis Ende April pilgert die Madonna durch das Bistum Fulda.
Anfang Mai bis Ende Juni ist sie wieder im Bistum Regensburg zu Gast.
Anfang Juli bis Mitte August wird sie dann wieder im Erzbistum Paderborn und auch im Gut Holthausen verweilen.
Mitte bis Ende August pilgert sie über das Bistum Aachen und Saarland wieder zurück ins Erzbistum Paderborn.
Danach wird sie die erste Oktoberhälfte im Bistum Hildesheim verbringen.
Die zweite Oktoberhälfte und den November bleibt die Nationalmadonna im Erzbistum Paderborn.

Sobald genaue Termine und Veranstaltungen vorliegen, werden wir diese hier veröffentlichen.

Ansprechpartner für Terminwünsche zum Besuch der Fatima-Nationalmadonna:
Herr Gerd Schlüter, Leiter des Fatima-Weltapostolates im Erzbistum Paderborn
Hanebrink 17, 33397 Rietberg, Tel. 02944-359, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen:
Fatima-Gebetszentrum Büren, Erzbistum Paderborn
https://fatima-zentrum.de/
Die Pilgermadonna auf YouTube
https://www.youtube.com/results?search_query=fatima+bewegt
Fatima-Weltapostolat Bistum Regensburg
https://www.fatima-weltapostolat.de/bistum_regensburg.htm

75 Jahre Frieden in Deutschland

Gerd Schlüter Leiter Fatima-Weltapostolat Erzbistum Paderborn

Dieses Jahr 2020 hat für Deutschland und den größten Teil Europas eine ganz besondere Bedeutung. Dürfen wir doch auf 75 Jahre Frieden in unserem Land und 30 Jahre deutsche Einheit, auf friedlichem Wege entstanden, zurückblicken. Daher ist 2020 ein ganz besonderes Jubiläumsjahr.

Für jeden Fatimakenner zeigt sich jedoch der Zusammenhang der politischen bzw. geschichtlichen Ereignisse mit der Botschaft von Fatima. Die Gottesmutter äußerte in ihrer Botschaft vom 13. Juli 1917 u.a. die Bitte, der Papst möge Russland ihrem „Unbefleckten Herzen“ weihen, dann würde der Welt eine Zeit des Friedens geschenkt werden und viele würden sich bekehren. Diese Bitte der Himmelskönigin wurde am 25. März 1984 in Rom vom Hl. Papst Johannes-Paul II erfüllt. Er weihte mit allen Bischöfen der Erde die Welt und besonders Russland dem „Unbeflecktem Herz“ Mariens.

Die politischen Ereignisse der darauf folgenden Jahre führten dann zum Fall der Berliner Mauer und zum Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa. Ein Grund, wie wir meinen, zum Danken. Aus diesem Anlass gibt das deutsche Fatima-Weltapostolat die Empfehlung einer Dankespilgerreise der deutschen Fatima-Nationalmadonna auf ihrem Weg durch die deutschen Bistümer. Es wird damit jeder Gemeinde, in der die Nationalmadonna sich aufhält, nahegelegt, diese Gedanken des Dankes mit in ihre Feierlichkeiten aufzunehmen. Da die aktuelle Weltlage zeigt, dass Friede nicht selbstverständlich ist, wollen wir zudem um Frieden für den nahen Osten und anderen Krisenregionen der Welt sowie weiterhin für Deutschland bitten.

 

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Die Pilgermadonna im Bistum Regensburg

Die Pilgermadonna im Kloster der Mallersdorfer Schwestern

Die diesjährige Pilgerfahrt der Fatima-Pilgermadonna für Deutschland durch das Bistum Regensburg fand nach zwei Monaten am Samstag  4. Juli 2020 ihren Abschluss. Nach einem Dankesgottesdienst in der Kapelle des Fatima-Weltapostolats in Petersberg bei Fulda übergaben wir die Pilgermadonna an Vertreter der Erzdiözese Paderborn.

Geprägt war die Pilgerfahrt der Muttergottes durch die Besonderheiten der Corona-Schutzmaßnahmen. Da ihr Besuch in Pfarreien an manchen Orten nicht problemlos zu organisieren war, besuchte die Pilgermadonna hauptsächlich Klöster oder Gemeinschaften, die z.B. Seniorenheime betreuten. Auf diese Weise konnte die Muttergottes gerade dort Hilfe und Trost spenden.

Begleitet wurde die Pilgermadonna von den Reliquien der hl. Seherkinder Jacinta und Francisco sowie von einer besonderen Monstranz, die Papst Johannes Paul II. speziell für das Gebet um Berufungen geweiht hat. Sie wurde den deutschen Diözesen von einer Pfarrei aus den Vereinigten Staaten zur Verfügung gestellt.

Auf der Rückreise von der Diözese Regensburg nach Petersberg machte die Pilgermadonna einem Umweg über die Diözese Erfurt. Im Dom zu Erfurt wurde am Abend des 2. Juli 2020 die hl. Messe gefeiert, die Frühmesse am 3. Juli im Priesterseminar. Der weitere Weg der Pilgermadonna führte schließlich zum Wallfahrtsort Etzelsbach im Eichsfeld, wo  Papst Benedikt XVI. im Jahr 2011 zu Besuch war und mit den Gläubigen gebetet hat. Dies war, nach unserem Kenntnisstand, der erste Besuch der Fatima-Pilgermadonna in den neuen Bundesländern.