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Vision: Ein Deutschland-Heiligtum in Petersberg bei Fulda

 Gebetsstätte Fatima-Hügel

(offiziell Gehaus-Küppel, im Volksmund Marienküppel genannt)

 

Christ-König Statue
Unsere Liebe Frau von Fatima

Von USA nach Oberdischingen

1951 kam die Blaue Armee (heute Fatima-Weltapostolat) aus den USA nach Europa, und zwar zuerst nach Deutschland. Es war Pfarrer Fuhs in Beltheim, Hunsrück, der im Auftrag des Bischofs von Trier diese Aufgabe übernahm. Zentrale wurde das Haus Maria Königin in Oberdischingen im Jahr 1977.

Leiter des Fatima-Apostolates Deutschland war 13 Jahre lang (1984 -1997) Geistlicher Rat Pfr. Martin Übelhör, Oberdischingen.

 

Segen von Papst Johannes Paul II.

Als Pfr. Übelhör mit einer marianischen Gruppe in Rom war, bat er am 8. März 1987 vor der Kirche Maria ai Monti den Heiligen Vater, Papst Johannes Paul II., um seinen Segen für das deutsche Fatima-Apostolat: „Heiliger Vater, segnen Sie das deutsche Fatima-Apostolat!“ Der Heilige Vater erteilte den erbetenen Segen und fügte ausdrücklich hinzu: „Und Deutschland!“

 

Vision: Bau eines Deutschland-Heiligtums

Der Wunsch des Fatima-Apostolates Deutschland im Marianischen Jahr 1987 war der Bau eines Deutschland-Heiligtums zu Ehren der beiden Heiligsten Herzen Jesu und Mariens. Als Zeichen der Dankbarkeit, der Treue und des Vertrauens, aber auch der Sühne. Die erste zuständige Anlaufstelle wegen des Baus eines solchen Heiligtums waren die Westdeutschen Bischöfe. Am 08. Sept. 1987 gaben die Bischöfe zu diesem Vorhaben ihr grundsätzliches Ja.

 

Suche nach einem passendem Berg

Auf der Suche nach einem passenden Standort sollte, so der Wunsch der Bischöfe, an ein vorhandenes Heiligtum angeknüpft werden. Das Heiligtum sollte möglichst auf Bergeshöhe und in der Herzmitte Deutschlands errichtet werden. „Gott liebt die Gründung auf heiligen Bergen“, Ps. 87. Zur Herzmitte Deutschlands darf sich das Bistum Fulda zählen. Erzbischof DDr. Johannes Dyba ermunterte am 9. Juli 1987 die Leitung des Fatima-Apostolates mit großem Wohlwollen, eine Wanderung zu machen und einen passenden Berg zu suchen. So begann zwischen 1987 und 1992 eine Wanderung von Berg zu Berg: vom Gehilfersberg (Nähe Rasdorf), zum Hülfensberg „Berg der Einheit (Nähe Geismar), zum Büraberg (Nähe Fritzlar) und zuletzt vom Büraberg zum Petersberg. Vom Nationalen Arbeitskreis wurde der Gehausküppel (Marienküppel/Fatima-Hügel) auserwählt, um darauf stufenweise das Vorhaben eines Deutschland-Heiligtums zu verwirklichen.

 

Erwählung des Gehaus-Küppels - Kauf der 1. Parzelle

Oben am Gehausküppel befindet sich eine kleine Immaculata-Kapelle, die dort von Augustin Herzig aus Dankbarkeit für die Heilung seiner Frau bereits im Jahr 1912 errichtet worden war. Dort haben die Petersberger in Notzeiten Hilfe und Trost gesucht.

Am nahen Petersberg befindet sich die Peterskirche, besser bekannt unter dem Namen Lioba-Kirche, mit dem Schrein der hl. Lioba. In einiger Entfernung die Berge der Rhön.

Auf der Westseite des Gehaus-Küppels konnte das Fatima-Apostolat drei Parzellen erwerben; die erste Parzelle im Jahr 1994.

 

In Dankbarkeit für die Öffnung der Grenzen wurde zusammen mit der Gemeinde zuerst ein Kreuzweg (von Prof. Puzzulo, der den Kreuzweg in Medjugorje gefertigt hat) hinauf zur Lioba-Kirche errichtet und am 28. August 1993 von Erzbischof DDr. Johannes Dyba eingeweiht. Anlässlich der Einweihung der Kreuzwegstationen konnte man folgende Worte von Geistlichem Rat Martin Übelhör hören: „Exzellenz, wir haben jetzt den richtigen Berg gefunden: Hier – den Petersberg mit der Grabeskirche der hl. Lioba!“

 

Msgr. Vogel hatte eine Vision: ein Heiligtum mit Kloster auf dem Gehaus-Küppel.

Bischof Dyba hat diese Vision mitgetragen.