Lucias weiteres Leben

Mit 14 Jahren (17. Juni 1921) kam Lucia auf Raten des Bischofs nach Porto ins Kolleg der Dorotheen-Schwestern. Am 24. Oktober 1925 trat sie  in den Orden der Dorotheen-Schwestern in Tuy (Nord-Portugal) ein. Das Postulat begann am 25. Oktober 1925 in deren Kloster in Pontevedra (Nord-Spanien). In dieser Zeit hatte sie die Erscheinung der Muttergottes mit dem Jesuskind (10. Dezember 1925).

Unmittelbar nach der letzten Erscheinung in Fatima, am 13. Oktober 1917, hatten die Kinder im Zuge des Sonnenwunders mehrere Visionen. U.a. sahen sie Unsere Liebe Frau vom Karmel. Lucia hatte sich wohl deswegen immer zum Karmel hingezogen gefühlt. Am 25. März 1948 konnte sie mit der Erlaubnis von Papst Pius XII.  zu den Karmelitinnen übertreten.

Sr. Lucia
Sr. Lucia

Hier fuhr sie fort, den Auftrag zu erfüllen, den ihr die Muttergottes am 10. Dezember 1925 anvertraut hatte: die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens zu verbreiten.

Am 13. Februar 2005 verstarb Sr. Lucia im Karmel von Coimbra; ihre sterblichen Überreste wurden am 19. Februar 2006 in der Rosenkranzbasilika von Fatima neben dem Grab von Jacinta beigesetzt.

Bronzestatue vor dem Kloster in Coimbra
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