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Papst Leo XIV. empfängt Delegation des Fatima-Weltapostolats

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Am 24. Dezember 2024 öffnete sich in Rom die Heilige Pforte für Pilger aus aller Welt. Papst Franziskus hat für 2025 ein Heiliges Jahr ausgerufen und unter den Leitgedanken „Pilger der Hoffnung“ gestellt. Ein Heiliges Jahr wird in der Kirche alle 25 Jahre begangen und ist mit zahlreichen Gnaden verbunden.

Für den 11./12. Oktober 2025 lud der Heilige Vater besonders die Gruppen und Vereinigungen marianischer Spiritualität nach Rom ein. Dieser Einladung sind wir gern gefolgt und nahmen als offizielle Vertreter des Fatima-Weltapostolats an den Feierlichkeiten teil.

Zu unserer Delegation gehörten Vertreter aus der Tschechischen Republik, Deutschland, der Schweiz und Burkina Faso.

Auch vom Fatima-Weltapostolat aus Indien war eine Gruppe mit vier Gläubigen angereist.

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Diakon Walter Karger - WAF Deutschland, Mons. Mgr. Pavel Dokládal - WAF Tschechische Republik, Frau Ulrike Karger - WAF Deutschland, Frau Catherine Eklou - WAF Burkina Faso, Fr. Theo Füglistaller- WAF Schweiz, Frau Ing. Hana Frančáková - WAF Tschechische Republik Frau Edith Koch - WAF Schweiz

Zu unserer Freude war auch die Original-Statue Unserer Lieben Frau nach Rom eingeladen worden und hatte während der Feierlichkeiten ihren Platz neben dem Altar.

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Die Delegation des Heiligtums aus Fatima, links Dr. Carlos Cabecinhas, der Direktor des Fatima-Heiligtums

Das Wochenende stand in Rom ganz im Zeichen der Heiligjahrfeier der marianischen Spiritualität. Über 30.000 Pilger, darunter Rektoren und Mitarbeiter von Wallfahrtsorten, sowie Mitglieder marianischer Bewegungen, Bruderschaften und Gebetsgruppen, waren zu dieser Feier in die ewige Stadt gekommen. Katholisch sein heißt marianisch sein, hatte schon Papst Benedikt XVI gesagt.

Die Feierlichkeiten begannen am Samstag, 11. Oktober um 9:00 Uhr in der Kirche Santa Maria in Traspontina mit einer hl. Messe mit Dr. Carlos Cabecinhas, dem Direktor des Fatima-Heiligtums als Hauptzelebrant. Um 12:00 Uhr wurde der Rosenkranz gebetet. Bis zum Beginn der Prozession mit der Statue Unserer Lieben Frau von Fatima zum Altar auf dem Petersplatz wurde sie von sehr vielen Gläubigen in der Kirche verehrt.

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Wir nutzen die freie Zeit zwischen Gottesdienst, Rosenkranz und Prozession um zwischen Engelsburg und Petersplatz das herrliche Wetter zu genießen und uns mit vielen Marienverehrern aus der ganzen Welt auszutauschen.

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Als offizielle Delegation wurde uns für die Zeit der Vigil ein Platz direkt rechts neben den Freialtar zugewiesen, so dass wir die Feierlichkeit und auch den Heiligen Vater hautnah erleben konnten.

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Nach einer Fahrt im Papamobil schenkte der Heilige Vater der Muttergottes eine goldene Rose. Er reihte sich damit in die Tradition seiner Vorgänger ein, die der Muttergottes bei ihren Besuchen in Fatima jeweils auch eine Rose geschenkt haben.

Anschließend führte er in das Rosenkranzgebet mit der Bitte ein, dass jeder Gläubige in einer Welt, die von Kämpfen und Zwietracht zerrissen ist, zum Friedensstifter werden kann. Der Rosenkranz für den Frieden wurde in verschiedenen Sprachen gebetet.

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In seiner anschließenden Ansprache ging Papst Leo IVX. auf die Rolle der Muttergottes als Friedensstifterin ein und hob den Satz „Steck dein Schwert in die Scheide“ (Mt 26,52) hervor. Er führte sinngemäß aus:

Das ist ein Wort, das sich an die Mächtigen dieser Welt richtet, an diejenigen, die das Schicksal der Völker lenken. Habt den Mut zur Abrüstung. Und es richtet sich zugleich an jeden von uns, damit uns immer bewusster wird, dass wir für keine Idee, für keinen Glauben und für keine Politik töten dürfen. Als erstes müssen wir unser Herz entwaffnen, denn wenn in uns kein Frieden ist, werden wir auch keinen Frieden stiften. Der Papst betonte auch, dass die katholische Kirche nicht aufgebe, gemeinsam und beharrlich für Frieden zu beten.

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Am nächsten Morgen wurde uns während der heiligen Messe wieder in unmittelbarer Nähe des Altars ein Platz zugewiesen.

Etwa eine halbe Stunde vor Beginn der heiligen Messe wurden wir zusammen mit den Mitgliedern der anderen marianischen Gruppen zum Heiligen Vater in eine Seitenkapelle des Petersdoms geführt und von ihm einzeln persönlich begrüßt.

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In seiner Predigt ging der Papst auf die Rolle der Gottesmutter ein.

Den vollen Wortlaut Ansprache während der Vigil der Predigt kann man unter folgendem Link nachlesen:

Ansprache des Heiligen Vaters am 11. Oktober 2025

Predigt des Heiligen Vaters am 12. Oktober 2025

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Nach der heiligen Messe fuhr der Papst lange Zeit mit dem Papamobil durch die begeisterten Gläubigen auf dem Petersplatz und spendete viel Segen.

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