Father Jason Jones, + 21. Mai 2026

Vortrag Father Jason Jones, Juli 2025 (gekürzt)

Vorstellung Father Jason Jones

Am 21. Mai 2026 ist Kanoniker Jason Jones verstorben. Er war Priester der Erzdiözese Cardiff und Menevia sowie Pfarrer der Herz-Jesu-Kirche in Morriston. Zudem war er geistlicher Leiter des Fatima-Weltapostolates für England und Wales.
Viele Jahre widmete er sich dem Studium der Marienverehrung, der Mariologie, der marianischen Frömmigkeit sowie den verschiedenen Marienheiligtümern und den Botschaften der Gottesmutter. Des Weiteren fungierte er als geistlicher Leiter des „Curia“ (des regionalen Leitungsgremiums) der Legio Mariae. Die Gestalt und die Stellung der Gottesmutter nahmen in seinem eigenen Leben als Priester eine zentrale Rolle ein; zugleich versuchte er, auch anderen Menschen zu einer tieferen Marienverehrung, einem tieferen Verständnis und Bewusstsein für die Bedeutung der Gottesmutter zu verhelfen.
Anfang Dezember 2025 war er mit anderen Mitgliedern des Fatima-Weltapostolates bei einem Kongress über die beiden Herzen Jesu und Mariens in Fatima und anschließend auf Pilgerfahrt nach Pontevedra, wo anlässlich des 100. Jahrestages der Erscheinungen Unserer Lieben Frau von Fatima in Pontevedra (Nord-Spanien) das Marianische Jubiläumsjahr eröffnet wurde, das vom 10. Dezember 2025 bis zum 10. Dezember 2026 andauert.

Den folgenden Vortrag hielt er im Juli letzten Jahres, als er eine Pilgergruppe aus England/ Wales anlässlich des Jahrestages der 3. Erscheinung Unserer Lieben Frau (13. Juli 1917) nach Fatima begleitete. 

Sühne – ein äußerst wichtiger Bestandteil der Botschaft von Fatima
„Eines der Kernelemente der Julibotschaft, die Unsere Liebe Frau in Fatima an die drei Hirtenkinder richtete, war die ausdrückliche Bitte um Sühne. Tatsächlich zieht sich dieses Motiv jedoch durch die gesamte Botschaft von Fatima – angefangen bereits bei der Erscheinung des Engels im Jahr 1916.“ Als dann am 13. Mai 1917 Unsere Liebe Frau den Kindern zum ersten Mal erschien, stellte sie ihnen ganz konkret die Frage: „Wollt ihr euch Gott anbieten, um alle Leiden zu ertragen, die er euch schicken wird, zur Sühne für die Sünden, durch die er beleidigt wird…?“ 
Die Sühne ist somit ein fester Bestandteil der Botschaft von Fatima; freilich müssen wir uns vergegenwärtigen, was genau unter Sühne zu verstehen ist. Der wohl größte Sühneakt ist die Kreuzigung unseres Erlösers Jesus Christus.
Dabei stellt er die Ordnung wieder her, leistet Wiedergutmachung und sühnt für unsere Sünden sowie für die Sünden der ganzen Welt. Dies ist der ultimative Sühneakt: die Heilung und Wiederherstellung unserer Beziehung zum allmächtigen Gott.

Das Kreuz – Sinnbild der Sühne
Jason Jones stellte sich die Sühne gerne in der Form des Kreuzes vor, denn das Kreuz ist das Sinnbild der Sühne überhaupt. Es besteht aus einem senkrechten und einem waagerechten Balken. Im senkrechten Balken erkennen wir den Fokus der Sühne auf Gott, im waagerechten Balken geht es aber auch um die Einbeziehung unserer Mitmenschen – unserer Brüder und Schwestern –, denn wir leisten Sühne nicht allein für unsere eigenen Sünden, sondern auch für die ihren. „Als unser Herr gefragt wurde, welches das höchste Gebot sei, antwortete er: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. Genau dies wird uns im Kreuz vor Augen geführt.“

„Wenn wir sündigen, wenden wir uns im Grunde von Gott ab. Wir erklären damit: Ich will Gott nicht; ich hasse Gott; ich will keinen Anteil haben an Gott. Ein Akt der Sühne jedoch kehrt diese Haltung vollkommen um: An die Stelle des Hasses tritt nun die Liebe.“ Wenn wir also durch Gebete, durch Opfer, durch unsere Leiden und durch Abtötungen – d.h. indem wir einen Aspekt unseres Lebens absterben lassen – Sühne leisten, so tun wir dies, um ein Fehlen an Liebe Gott gegenüber zu ersetzen; denn Sünde ist ein Fehlen an Liebe. Folglich müssen wir Sühne leisten, um dieses Fehlen an Liebe auszugleichen und unsere Liebe zu Gott zu bezeugen… 
Wenn wir Sühne leisten… erfüllen wir das Gebot, das Jesus uns aufgetragen hat: Gott zu lieben und unseren Nächsten zu lieben. Denn jene mögen sich dessen gar nicht bewusst sein, dass ihr Handeln sündhaft ist; sie mögen ein Leben führen, das ihnen selbst als recht erscheint, das jedoch im Widerspruch zu den Werten des Evangeliums, zu den Lehren Christi und den Lehren der Kirche steht. Daher erfolgen unsere freiwilligen Sühneakte stellvertretend für andere. 

Sühne weitet unser Herz
Sühne hilft uns also tatsächlich dabei, unser Herz zu weiten – vom Egoismus hin zur Selbstlosigkeit. Sie hilft uns, uns von jener Fixierung auf die Sünde abzuwenden; denn jede Sünde bedeutet eine Fixierung auf das „Ich“: auf meine Sünde, mein Vergnügen, meine Wünsche und Begierden – anstatt darauf zu achten, was Gott will und wie ich im Einklang mit dem leben kann, was Gott durch die Heilige Schrift und die Lehren der Kirche von mir erbittet. Indem wir also für andere Sühne leisten, schenken wir uns selbstlos hin – stellvertretend und zum Wohle unseres Nächsten –, um für dessen Sünden Sühne zu tun.“

Dem Unbefleckten Herzen Mariens Sühne leisten – warum?
In Fatima begegnen wir dieser bewussten Absicht, dieser Intention, dem Unbefleckten Herzen Unserer Lieben Frau Sühne zu leisten. Diese Intention ist auch fester Bestandteil der Andacht der „Fünf ersten Samstage“ (Herz-Mariä-Sühnesamstage). Warum dem Unbefleckten Herzen Mariens Sühne leisten? Unterm Kreuz, so berichtet uns der heilige Johannes, stand die Mutter Jesu. Der 15. September, Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens - ein Tag nach dem Fest Kreuzerhöhung – erinnert uns daran, dass die Gottesmutter innig Anteil am Leiden Christi hatte.
Der greise Simeon hatte dies prophezeit und wir denken daran am Fest der Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess/ am 2. Februar): „Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.“ Wenn wir also dem Unbefleckten Herzen Mariens Sühne leisten, erkennen wir damit zugleich an, dass Maria unterm Kreuz um unserer Sünden willen gelitten hat. Sie litt, als sie sah, wie ihr Sohn – als Folge unserer Sünden – leiden musste. Somit ist unsere Sühneleistung gegenüber dem Unbefleckten Herzen nicht nur ein Akt der Liebe und der Hingabe an Unsere Liebe Frau, sondern dient auch dazu, für jene einzustehen, die Unserer Lieben Frau weder Liebe noch Hingabe erweisen.

 


Ankündigung der Sühnekommunion an den ersten Samstagen
Am 10. Dezember 1925 erschien Unsere Liebe Frau der Schwester Lucia im Kloster von Pontevedra, um ein Versprechen konkret einzulösen, das sie bereits am 13. Juli 1917 den Kindern gegeben hatte: „Ich werde kommen, um die Sühneandacht und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen zu erbitten.“

„Unsere Liebe Frau hielt dieses Versprechen und bat Lucia darum, dass wir fünf erste Samstage an fünf aufeinanderfolgenden Monaten reservieren, um ihrem Unbefleckten Herzen Sühne zu leisten. Doch letztlich war es Jesus selbst, der den Ton angab und in Pontevedra als Erster die Bitte aussprach: „Habe Mitleid“, sagte er, „mit dem Herzen meiner Mutter.“ 
Als das Heiligste Herz Jesu am Kreuz durchbohrt wurde, so durchbohrte jenes Schwert des Leidens, das von Simeon prophezeit worden war, mystisch auch das Herz Unserer Lieben Frau. Folglich ist jede Sünde nicht nur eine Beleidigung des allmächtigen Gottes; vielmehr haben unsere Sünden auch zu den Schmerzen Unserer Lieben Frau geführt. Daher hilft uns die Sühne gegenüber Unserer Lieben Frau und ihrem Unbefleckten Herzen dabei, der Liebe wieder ihren rechten Platz zukommen zu lassen, indem wir an jenen fünf besonderen ersten Samstagen – von denen jeder einen spezifischen Schwerpunkt hat – unsere Liebe zu Unserer Lieben Frau zum Ausdruck bringen.
Es geht um die Sühne für Lästerungen gegen ihre Unbefleckte Empfängnis, gegen ihre immerwährende Jungfräulichkeit, gegen ihre göttliche Mutterschaft; ferner gegen jene, die Hass in die Herzen der Kinder säen, sowie gegen Lästerungen, die sich gegen Bilder Unserer Lieben Frau richten. Und so bietet sich uns an jedem ersten Samstag durch die Beichte, durch die Heilige Kommunion, durch das Beten des heiligen Rosenkranzes und das 15minütige Verweilen in der Gemeinschaft mit Unserer Lieben Frau die besondere Gelegenheit, ihrem Unbefleckten Herzen Sühne zu leisten. 

An jedem Ersten Samstag den Platz der Apostel einnehmen
„Es ist ein wunderschöner Gedanke: In ihrem Schmerz und in ihrer Verlassenheit – die Apostel waren ja geflohen – können wir an jedem ersten Samstag den Platz der Apostel einnehmen, um Unserer Lieben Frau Gesellschaft zu leisten. Dies tun wir, indem wir – genau wie Unsere Liebe Frau selbst – in unserem Herzen meditieren und nachsinnen. Der heilige Lukas berichtet uns ja: „Maria bewahrte all diese Worte in ihrem Herzen und dachte darüber nach.“ So ermöglicht uns unser Nachsinnen – unser Betrachten eines Rosenkranzgeheimnisses an den fünf ersten Samstagen –, das Herz Unserer Lieben Frau zu trösten, uns mit ihr zu vereinen und ihr Gesellschaft zu leisten.“

Marianisches Jubiläumsjahr – Gelegenheit, den „vergessenen Teil“ der Botschaft von Fatima kennenzulernen
Das große Heiligtum von Pontevedra begeht ein besonderes Marianisches Jubiläumsjahr, das vom Vatikan genehmigt wurde. Dieses besondere Jahr wird am 10. Dezember 1925 beginnen und wird ein volles Jahr lang dauern, nämlich bis zum 10. Dezember 2026. Wir haben somit die ideale Gelegenheit, mehr über Pontevedra und dessen Bedeutung im Rahmen der Botschaft von Fátima zu erfahren – vielleicht könnte man sogar sagen: über den „vergessenen Teil“ der Botschaft von Fátima; denn alle Welt spricht stets nur über die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz. Dies wurde bereits von der Kirche vollzogen, doch nun müssen wir unseren Teil beitragen.

Die Weihe Russlands ist vom Papst in Einheit mit den Bischöfen bereits vollzogen – 
Die Verwirklichung der Fünf Ersten Samstage durch uns steht noch aus
Unsere Liebe Frau bittet um zwei Dinge: die Weihe Russlands sowie die Erfüllung der fünf ersten Samstage. Wir wissen, dass die Weihe Russlands vollzogen, angenommen und erfüllt wurde; doch wie viele von uns nehmen die zweite Bitte Unserer Lieben Frau wirklich ernst? Daher bietet sich uns in diesem besonderen Jubiläumsjahr eine wunderbare Gelegenheit, nicht nur fünf Erste Samstage zu feiern. Wir können fünf feiern, aber auch weitere fünf; ja wahrscheinlich können wir sogar fünfzehn feiern, wenn wir bald beginnen und eben diese fünf ersten Samstage als festen Bestandteil in unseren regulären Zeitplan aufnehmen. Dies soll im Rahmen unserer Jubiläumsfeierlichkeiten zum Jahrestag der Erscheinungen von Pontevedra geschehen. So haben wir vom Vatikan ein wunderbares Geschenk für dieses Jubiläumsjahr erhalten…“

Erste Samstage feiern und das Geschenk des Ablasses in Anspruch nehmen
„Wir können das Heiligtum besuchen, für die Anliegen von Papst Leo beten, die Heilige Kommunion empfangen und zudem innerhalb von acht bis zehn Tagen nach dem Besuch dieses spezifischen Heiligtums beichten. Auf diese Weise können wir das große Geschenk des Ablasses in Anspruch nehmen. Und so sprechen wir in Wirklichkeit von Gottes Nachsicht uns gegenüber – davon, dass Er uns Barmherzigkeit erweisen möchte und uns einen Weg der Heiligung sowie ein Mittel zum Heil anbietet. All dies steht in engem Zusammenhang mit der Botschaft von Pontevedra; denn Unsere Liebe Frau verhieß: „Wenn ihr die Andacht der fünf ersten Samstage pflegt, verspreche ich, euch in der Stunde des Todes mit allen für das Heil notwendigen Gnaden beizustehen.“ Der nun angebotene Ablass ist ein weiterer Weg, auf dem wir jenes besondere Geschenk empfangen können: die Gewissheit, dass unsere Sünden in diesem Leben vergeben sind, sodass wir die Gnade eines glücklichen und friedvollen Todes erlangen können.“

Die Realität des Fegefeuers
„Als Krankenhausseelsorger werde ich oft gerufen, um vielen, vielen Menschen die Sterbesakramente zu spenden – vielleicht vier- oder fünfmal pro Woche. Ein Teil dieser Sterbesakramente ist der sogenannte Apostolische Ablass: das Geschenk des Ablasses in der Todesstunde, damit die betreffende Person die vollständige Vergebung ihrer Sünden und der Sündenstrafen erlangen kann – jener Strafen, die in diesem Leben noch nicht gesühnt wurden, aber im Fegefeuer abgebüßt werden müssten. Denn wir dürfen nicht vergessen: Als Unsere Liebe Frau den Hirtenkindern (am 13.Mai 1917) erschien, fragten diese nach einer bestimmten Person „Was ist mit Amelia?“, wollten sie wissen. Und Unsere Liebe Frau antwortete, dass Amelia bis zum Ende der Zeiten im Fegefeuer verweilen würde. Somit erinnert uns Unsere Liebe Frau in Fatima höchstpersönlich an die Existenz und die Wirklichkeit des Fegefeuers. Dies ist in gewisser Weise eine zutiefst tröstliche Lehre der Kirche; sie erinnert uns daran, dass Gott uns nicht verlassen will. Selbst wenn wir die schrecklichsten Sünden begangen haben sollten, haben wir doch – in der Stunde unseres Todes oder sogar noch danach im Fegefeuer – die Chance zur Sühne und Wiedergutmachung.“ 

 

Den Ablass für andere aufopfern
„Wir können den Jubiläumsablass von Pontevedra natürlich für uns selbst in Anspruch nehmen; wir können ihn aber auch für einen geliebten Menschen aufopfern und auf diese Weise das Gebot des Herrn – „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – noch weiter in die Tat umsetzen. Wir können diesen Ablass also in einer Haltung heldenhafter Selbstlosigkeit für jemanden aufopfern, der bereits verstorben ist – für jemanden, der sich im Fegefeuer befindet und dieses Geschenk der Kirche dringend benötigt. Denn die Kirche besitzt die sogenannte Schlüsselgewalt. Unser Herr sprach einst zu Petrus: „Ich gebe dir die Schlüssel des Himmelreichs. Was immer du auf Erden bindest, wird auch im Himmel gebunden sein; was immer du auf Erden löst, wird auch im Himmel gelöst sein.“ Der Ablass ist somit einer jener Aspekte der Schlüsselgewalt – zu öffnen oder zu schließen –, durch den uns das Versprechen und die Gewissheit des Heils zuteilwerden.“ 
Lasst uns also beten, dass dieses Jubiläum nun zu einer wirklich großen Zeit mit vielen vielen Gnaden wird – nicht nur im Hinblick auf den Ablass, sondern natürlich auch, um unser Bewusstsein zu schärfen, um die Menschen an jenen Teil der Botschaft von Fatima zu erinnern, der allzu oft in Vergessenheit gerät. So viele Menschen sprechen über Fatima; sie wissen um das tägliche Rosenkranzgebet und hoffentlich um das braune Skapulier. Doch die Andacht der Ersten Samstage ist solch ein wichtiges Element…

Wenn wir Unsere Liebe Frau wahrhaft lieben…
„Wenn wir Unsere Liebe Frau wahrhaft lieben, sollten wir den Wunsch verspüren, die Andacht der Ersten Samstage zu erfüllen – und zwar nicht nur genau fünfmal, sondern fortlaufend: einen ersten Samstag nach dem anderen, um ihr unsere Liebe zu bezeugen und um Sühne zu leisten für die verschiedenen Lästerungen, die in dieser Zeit geschehen – sei es gegen ihre Bilder oder gegen die Lehren Unserer Lieben Frau –, damit sie weiß, dass wir sie lieben. Und sie hat versprochen, dass sie uns beistehen würde. So sprechen wir immer beim „Gegrüßet seist du, Maria“: „Bitte für uns, jetzt und in der Stunde unseres Todes.“ Sr. Lucia gegenüber gab Unsere Liebe Frau ein großes Versprechen: „Ich verspreche, all jenen in der Todesstunde beizustehen“, die diese Andacht der fünf ersten Samstage pflegen. So beten wir darum, dass das Fatima-Weltapostolat beim Besuch der Kathedralen diesen Gedanken nachdrücklich hervorhebt, fördert und ein Bewusstsein dafür schafft; damit die Andacht der „Ersten Samstage“ ebenso populär wird wie die Andacht der „Ersten Freitage“…

Die Andacht der Ersten Samstage als Mittel des Heils
„So kann diese Andacht der Ersten Samstage zu einem Mittel des Heils werden. Man stelle sich vor: Wenn jeder Katholik einmal im Monat beichten ginge, würde sich das Antlitz der Kirche wandeln.“ Wir würden uns unserer Sünden bewusst werden; wir würden erkennen, dass wir unser Leben ändern müssen, um ein gutes und heiliges Leben führen zu können. Seid heilig, so sagt uns der Herr, wie auch ich heilig bin.
Eine monatliche Beichte wäre ein Gnadengeschenk für die gesamte Kirche. Wenn jeder Katholik den Rosenkranz ergreifen und beten würde, um anschließend unseren Herrn in der Heiligen Kommunion zu empfangen – All dies in der Intention, Unserer Lieben Frau Sühne zu leisten...“

Unserer Lieben Frau Gesellschaft leisten – weil sie es so wünscht
Zur Andacht gehört auch, Unserer Lieben Frau 15 Minuten Gesellschaft zu leisten bei der Betrachtung des Lebens Jesu anhand eines der Rosenkranzgeheimnisse. Unsere Liebe Frau wünscht unsere Gesellschaft. Sie sagt ja: Leistet mir Gesellschaft!  Wenn wir den Rosenkranz beten und ihr danach Gesellschaft leisten – ja, dann befinden wir uns in der Gegenwart unserer Lieben Frau.
„Welch größere Freude könnte es geben, als wenn wir eines Tages für alle Ewigkeit in ihrer Gemeinschaft verweilen dürfen, in der Freude des Himmels?“


Am 21. Mai 2026 morgens ist Father Jason Jones im Alter von 56 Jahren unerwartet in seinem Pfarrhaus in der Pfarrei zum Heiligsten Herzen Jesu verstorben. Sein Bischof, Erzbischof Mark O`Toole, nannte ihn einen hingebungsvollen und treuen Priester. 
Möge er ruhen in Frieden!
Möge er bald für alle Ewigkeit in der Gesellschaft Unserer Lieben Frau verweilen dürfen, in der Freude des Himmels.