Garnisonskirche St. Martin, Dresden

Mittwoch, 5. August 2020

Am 5. August 2020 hatten wir, die Verantwortlichen unserer Gemeinde für das wöchentliche Rosenkranzgebet, die Muttergottes von Fatima zu uns eingeladen.

 

Als die Pilgermadonna von einer Frau zur Übergabe in unsere Sakristei gebracht wurde  -  wir waren beide alleine dort -, wurde ich schon beim Auspacken innerlich sehr berührt über ihre Zartheit. Als sie dann auf dem Sakristei-Tisch stand, noch ohne Krone und Rosenkranz, und so auf uns schaute, „mussten“ wir auf die Knie gehen. In dem Moment war es 12.00 Uhr und die Glocken läuteten zum Engel des Herrn! Also beteten wir den Engel des Herrn, dabei konnte ich teilweise kaum mitbeten, weil ich den Tränen nahe war! Da war nicht nur eine Statue, sondern mit ihr war Sie da in einer besonderen nicht erklärbaren Weise, anders kann ich mir dieses starke Berührt-Sein nicht erklären. (Agnes)

 

Die Fatima-Pilgermadonna zu Besuch in St.Martin/ Dresden.

Eine Überraschung: Es sind viel mehr Leute gekommen, als vermutet. Reichlich 20! Für unsere Verhältnisse und Corona-Zeit ist das sehr viel. Es war eine ehrfürchtige gesammelte Atmosphäre in der Kirche. 

Unsere Einladung ziemlich am Anfang der Andacht, persönlich nach vorne zu kommen, ganz nah zu Maria, für ein stilles Herzensgebet, wurde gut angenommen. Uns war es ein Anliegen, dass man Maria nicht nur verehrt sondern eine persönliche Beziehung zu ihr bekommt.

In der zweiten Hälfte der Andacht haben wir den Rosenkranz gebetet. Davor habe ich darauf hingewiesen, dass, wer dies noch nicht gewohnt ist, ruhig eher gehen kann, weil ich wusste, dass die wenigsten täglich den Rosenkranz beten. Aber niemand ging!!

Die Übergabe der Pilgermadonna an eine Familie aus Chemnitz noch am selben Abend, die ihre drei Kinder mitgebracht hatten, hat neue Beziehungen entstehen lassen und neue Anregungen gebracht, z.B. über einen lebendigen Rosenkranz nachzudenken…

 

Zum Schluss noch eine persönliche Erfahrung mit den Reliquien der Seherkinder.

Noch bevor die Madonna bei uns in der Gemeinde war, bin ich schon mal nach Herz-Jesu in Dresden gefahren, um erste Erfahrungen zu sammeln. Dort habe ich mir den angebotenen Einzelsegen mit den Reliquien der Seherkinder durch Pfr. Balogh geben lassen. Besonders Francisco hatte es mir angetan mit seinem Wunsch, Jesus zu trösten. Danach habe ich seine besondere Nähe und Hilfe immer gespürt, wenn ich Mühe hatte, meine Bequemlichkeit zu überwinden, wenn mir bestimmte alltäglich notwendige Dinge schwer fielen. Dann dachte ich an seine Opferbereitschaft, und so konnte ich mich überwinden.

Bei der Vorbereitung der Andacht war ich auch beeindruckt, wie sehr die Seherkinder sich gegenseitig geholfen haben auf dem Weg der Heiligkeit.

Durch ein Foto von unserem Plakat hatte ich zwei gute Bekannte in der Nähe von Usedom vom Besuch der Fatima-Madonna informiert. Schon einen Tag später schrieb die Eine zurück: „Ich habe so eine Sehnsucht im Herzen, dass sie auch zu uns kommt!“  Inzwischen hat sie mit mehreren Priestern aus ihrem Umfeld darüber gesprochen, die mit freudigem Herzen ja gesagt haben.

Inzwischen gibt es schon konkrete Daten im Oktober 2020, wohin die Muttergottes dort pilgern wird, einschließlich der Insel Usedom!