Erfurt - auf den Spuren von Papst Benedikt XVI.

Ein kurzer Rundgang durch die Erfurter Innenstadt führte uns auch zum evangelischen Augustinerkloster, wo Papst Benedikt XVI. mit Mitgliedern des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands am 23. September 2011 zusammen traf.

Im Augustinerkloster sind Luthers Wurzeln. Hier hatte er seine geistliche Heimat; im Mariendom zu Erfurt wurde er zum Priester geweiht. Im Augustinerkloster hat er seine erste hl. Messe gefeiert.

 

Aus der Rede von Papst Benedikt XVI. im Augustiner-Kloster

"...Für mich als Bischof von Rom ist es ein tief bewegender Augenblick, hier im alten Augustinerkloster zu Erfurt mit Ihnen zusammenzutreffen. Wir haben es eben gehört: Hier hat Luther Theologie studiert. Hier hat er seine erste heilige Messe gefeiert. Gegen den Wunsch seines Vaters ist er nicht beim Studium der Rechte geblieben, sondern hat Theologie studiert und sich auf den Weg zum Priestertum in der Ordensgemeinschaft des heiligen Augustinus gemacht. Und auf diesem Weg ging es ihm ja nicht um dieses oder jenes. Was ihn umtrieb, war die Frage nach Gott, die die tiefe Leidenschaft und Triebfeder seines Lebens und seines ganzen Weges gewesen ist. „Wie kriege ich einen gnädigen Gott“: Diese Frage hat ihn ins Herz getroffen und stand hinter all seinem theologischen Suchen und Ringen. Theologie war für Luther keine akademische Angelegenheit, sondern das Ringen um sich selbst, und dies wiederum war ein Ringen um Gott und mit Gott.

„Wie kriege ich einen gnädigen Gott?“ Daß diese Frage die bewegende Kraft seines ganzen Weges war, trifft mich immer wieder ins Herz. Denn wen kümmert das eigentlich heute noch – auch unter Christenmenschen? Was bedeutet die Frage nach Gott in unserem Leben? In unserer Verkündigung?...

Die Abwesenheit Gottes in unserer Gesellschaft wird drückender, die Geschichte seiner Offenbarung, von der uns die Schrift erzählt, scheint in einer immer weiter sich entfernenden Vergangenheit angesiedelt. Muß man dem Säkularisierungsdruck nachgeben, modern werden durch Verdünnung des Glaubens? Natürlich muß der Glaube heute neu gedacht und vor allem neu gelebt werden, damit er Gegenwart wird. Aber nicht Verdünnung des Glaubens hilft, sondern nur ihn ganz zu leben in unserem Heute. Dies ist eine zentrale ökumenische Aufgabe, in der wir uns gegenseitig helfen müssen: tiefer und lebendiger zu glauben. Nicht Taktiken retten uns, retten das Christentum, sondern neu gedachter und neu gelebter Glaube, durch den Christus und mit ihm der lebendige Gott in diese unsere Welt hereintritt. Wie uns die Märtyrer der Nazizeit zueinander geführt und die große erste ökumenische Öffnung bewirkt haben, so ist auch heute der in einer säkularisierten Welt von innen gelebte Glaube die stärkste ökumenische Kraft, die uns zueinander führt, der Einheit in dem einen Herrn entgegen. Und darum bitten wir Ihn, daß wir neu den Glauben zu leben lernen und daß wir so dann eins werden."

 

Die Pilgerfahrt durch die Diözese Regensburg im Frühjahr 2020

Die Fatima Pilgermadonna im Kloster der Mallersdorfer Schwestern

Die diesjährige Pilgerfahrt der Fatima-Pilgermadonna für Deutschland durch das Bistum Regensburg fand nach zwei Monaten am Samstag  4. Juli 2020 ihren Abschluss. Nach einem Dankesgottesdienst in der Kapelle des Fatima-Weltapostolats in Petersberg bei Fulda übergaben wir die Pilgermadonna an Vertreter der Erzdiözese Paderborn.

Geprägt war die Pilgerfahrt der Muttergottes durch die Besonderheiten der Corona-Schutzmaßnahmen. Da ihr Besuch in Pfarreien an manchen Orten nicht problemlos zu organisieren war, besuchte die Pilgermadonna hauptsächlich Klöster oder Gemeinschaften, die z.B. Seniorenheime betreuten. Auf diese Weise konnte die Muttergottes gerade dort Hilfe und Trost spenden.

Begleitet wurde die Pilgermadonna von den Reliquien der hl. Seherkinder Jacinta und Francisco sowie von einer besonderen Monstranz, die Papst Johannes Paul II. speziell für das Gebet um Berufungen geweiht hat. Sie wurde den deutschen Diözesen von einer Pfarrei aus den Vereinigten Staaten zur Verfügung gestellt.

Auf der Rückreise von der Diözese Regensburg nach Petersberg machte die Pilgermadonna einem Umweg über die Diözese Erfurt. Im Dom zu Erfurt wurde am Abend des 2. Juli 2020 die hl. Messe gefeiert, die Frühmesse am 3. Juli im Priesterseminar. Der weitere Weg der Pilgermadonna führte schließlich zum Wallfahrtsort Etzelsbach im Eichsfeld, wo  Papst Benedikt XVI. im Jahr 2011 zu Besuch war und mit den Gläubigen gebetet hat. Dies war, nach unserem Kenntnisstand, der erste Besuch der Fatima-Pilgermadonna in den neuen Bundesländern.

Zu  folgenden Orte führte die Pilgerfahrt:

  • Petersberg, Kapelle des Fatima-Weltapostolats
  • Kempten, St. Anton
  • Donaustauf, St. Michael
  • Paring, Klosterkirche St. Michael
  • Regensburg, Caritas Alten- und Pflegeheim Elisabethinum
  • Mindelstätten, Pfarrkirche zum hl. Nikolaus,
  • Schaufling, Pfarrkirche Zu den Vierzehn Nothelfern,
  • Tegernheim, Pfarrei Mariä Himmelfahrt
  • Metten, Klosterkirche der Benediktinerabtei
  • Regensburg, Deutschordenshaus St. Ägid
  • Regensburg, Seniorenstift Albertinum
  • Aufhausen, Oratorium des hl. Philipp Neri
  • Regensburg, Schwesternhaus der indischen Ordensschwestern
  • Regensburg, Don Bosco Zentrum
  • Schwarzenfeld, Passionisten-Kloster zur Hlgst. Dreifaltigkeit
  • Waldsassen, Basilika
  • Donaustauf, St. Michael
  • Regensburg, Karmelitenkirche
  • Jüdischer Friedhof in Steinrain
  • Kloster der Mallersdorfer Schwestern
  • Hl. Ottilie, Hellring
  • Propstei St. Michael, Paring
  • Regensburg, St. Cäcilia
  • Buchenwald, Konzentrationslager
  • Erfurt, Dom
  • Erfurt, Priesterseminar
  • Etzelsbach im Eichsfeld, Wallfahrtsort
  • Petersberg, Kapelle des Fatima-Weltapostolats

Zu jedem Ort finden Sie anschließend einen kurzen Bericht mit anschaulichen Bildern:

Zentrum Fatima-Weltapostolat, Petersberg

Montag, 27. April 2020

Nach der hl. Messe wurde die Fatima-Pilgermadonna für Deutschland an die Leiter des Fatima-Weltapostolates der Diözese Regensburg übergeben. Geplant ist, dass die Pilgermadonna bis Samstag, 4. Juli 2020 im Bistum Regensburg bleibt und dann ins Bistum Paderborn geht.

 

In der Kapelle des Fatima-Weltapostolates in Petersberg bei Fulda

Pfarrei St. Anton, Kempten

Mittwoch, 29. April 2020

Als wir am 21. November 2019 mit der Pilgermadonna auf dem Rückweg nach Fulda waren, hörten wir im Auto auf Radio Horeb, dass es eine Monstranz für Berufungen gäbe, die von Johannes Paul II. geweiht worden ist und die zwischenzeitlich Dekan Hesse/ Kempten für Deutschland übergeben wurde. Wir stellten also fest: Es gibt eine Fatima-Pilgermadonna für Deutschland und eine Berufungs-Monstranz, die für Deutschland unterwegs ist. Beide von einem Papst geweiht. So haben wir mit Dekan Hesse Kontakt aufgenommen.

Die ursprünglich geplante hl. Messe mit der Pilgermadonna musste leider corona-bedingt entfallen. Aber wir konnten die Monstranz in Empfang nehmen, und die Pilgermadonna besuchte zumindest kurz die Pfarrkirche St. Anton. Hierbei handelt es sich um die Klosterkirche eines ehemaligen Kapuzinerklosters, das von Altötting aus gegründet worden ist. Am Seitenaltar befindet sich eine Kopie des Gnadenbildes von Altötting. Daneben die Figur des hl. Bruder Konrad.

Auf der gegenüber liegendes Seite gelangt man zur Kapelle der Göttlichen Barmherzigkeit, wo der eucharistische Herr Tag und Nacht angebetet wird.

St. Anton in Kempten

Pfarrei St. Michael, Donaustauf

Samstag, 2. Mai 2020

Rechtzeitig zum Weltgebetstag für Berufungen waren die Fatima-Pilgermadonna, von Papst Paul VI. 1967 in Fatima eigens für Deutschland geweiht, und die Berufungs-Monstranz, geweiht von Papst Johannes Paul II., in der Pfarrkirche St. Michael in Donaustauf eingetroffen.

Da öffentliche hl. Messen corona-bedingt noch nicht gefeiert werden konnten, wurde die Kirche für das persönliche Gebet, die persönliche stille Anbetung, geöffnet.

Eucharistische Nachtanbetung. Die Muttergottes an der Seite ihres eucharistischen Sohnes.

 

Klosterkirche St. Michael, Paring

Sonntag, 3. Mai 2020

Am Weltgebetstag für geistliche Berufungen war die Pilgermadonna in der Klostergemeinschaft der Augustiner Chorherren in Paring.

In der Klosterkirche St. Michael in Paring

Caritas Alten- und Pflegeheim Elisabethinum, Regensburg

5. bis 7. Mai 2020

Die Mallersdofer Schwestern empfingen mit großer Freude und Dankbarkeit die Pilgermadonna in ihrem extra während der Coronazeit eingerichteten Gebetsraum.

Gebetsraum der Schwestern


Pfarrkirche zum hl. Nikolaus, Mindelstätten

8. bis 10. Mai 2020

Für den 8. Mai 2020, Gedenktag "75 Jahre Ende des II. Weltkrieges" war von der Pfarrei her eigentlich eine Sühnenacht geplant gewesen. Das war leider nicht möglich. Dankbar konnten jedoch die ersten öffentlichen hl. Messen in der Pfarrkirche gefeiert werden.

Am Grab der hl. Anna Schäffer

Pfarrkirche Zu den Vierzehn Nothelfern, Schaufling

(Bistum Passau)

12. bis 14. Mai 2020

Der erste Fatimatag, der in Schaufling (Pfarrverband Lalling) gefeiert wurde, fand im Beisein der Fatima-Pilgermadonna statt.

Es zelebrierte P. Josef von der Abtei Metten.

Vor der Kirchentür in Schaufling

Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Tegernheim

Freitag, 15. Mai 2020

In Tegernheim, Dekanat Donaustauf, findet regelmäßig eine Dekanatsanbetungsstunde für die ungeborenen Kinder statt. Dieses Mal war die Fatima-Pilgermadonna mit dabei.

Am Altar stehen die Reliquien der hl. Seherkinder Jacinta und Francisco, die die Pilgermadonna begleiten.

In der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Tegernheim

Klosterkirche der Benediktinerabtei in Metten

Montag, 18. Mai bis Donnerstag, 21. Mai 2020

Die Fatima-Pilgermadonna wurde am 100. Geburtstag von Johannes Paul II. in der Klosterkirche der Benediktinerabtei Metten mit dem Gebet des Rosenkranzes empfangen. Bis Christi Himmelfahrt war auch die Berufungs-Monstranz bei der Anbetung des eucharistischen Heilandes im Einsatz.

Bei wunderschönem Wetter erstrahlte die Klosterkirche der Benediktiner-Abtei Metten in ihrer ganzen Pracht

Deutschordenshaus St. Ägid, Regensburg

Montag, 25. Mai bis Freitag, 29. Mai 2020

Erfreut wurden die Pilgermadonna, das Reliquiar der hl. Kinder von Fatima, Francisco und Jacinta, sowie die Berufungs-Monstranz in St. Ägid empfangen. Dank Mundschutz, Handschuhen und Abstandsregelungen stellte die Übergabe kein Problem dar.

Die Hausgemeinschaft verbrachte mit den Senioren von St. Ägid fruchtbare Tage mit hl. Messe, Rosenkranz, Mai-Andacht, persönlichem Gebet und eucharistischer Anbetung.

In St. Ägid wirkt die "Schwesterngemeinschaft der Dienerinnen der Unbefleckten Gottesmutter Jungfrau Maria", eine Ordensgemeinschaft aus Polen.

Ein freudiger Empfang

Seniorenstift Albertinum, Regensburg

Freitag, 29. Mai bis Pfingstmontag, 1. Juni 2020

Mit großer Vorfreude wurde die Fatima-Pilgermadonna im Seniorenstift Albertinum erwartet. Ihr zu Ehren und zur Freude aller errichteten die Schwestern in der Hauskapelle eine Grotte mit vielen Blumen.

Die Zeit, die die Schwestern und die Heimbewohner mit der Pilgermadonna verbringen durften, ging schnell, allzu schnell, vorüber: hl. Messe, Andacht, Rosenkranz, eucharistische Anbetung, Segen, Marienweihe. Getröstet und gestärkt geht es nun weiter voran.

 

 

Die Pilgermadonna erfreut und stärkt die Senioren

 

Oratorium des hl. Philipp Neri in Aufhausen

Dienerinnen vom Kostbaren Blut

 

Mittwoch, 3. Juni  bis Sonntag, 7. Juni 2020

Vor der Wallfahrtskirche Maria Schnee wird die Pilgermadonna bereits von P. Johannes, dem Pfarrer von Aufhausen, erwartet. In der Kirche ist das Allerheiligste ausgesetzt, denn hier in Maria Schnee wird die 24stündige eucharistische Anbetung gepflegt.

Die Wallfahrtskirche Maria Schnee noch ganz im Zeichen des Pfingstfestes

Schwesternhaus der indischen Ordensschwestern

(angegliedert ans Krankenhaus der Barmherzigen Brüder)

Montag, 8. Juni bis Dienstag, 9. Juni 2020

Groß war die Überraschung bei den indischen "Schwestern der Armen und Notleidenden" ("Sisters of Destitude"/ SD), als sich der Besuch der Fatima-Pilgermadonna ankündigte. Groß war die Freude, weil die Pilgermadonna zugegen war, als die Schwestern gerade ihre Jahresexerzitien hielten. Die Exerzitien wegen Corona nur via Internet - aber die Pilgermadonna "live" dabei.

Prächtiger Schmuck zu Ehren der Muttergottes

Don Bosco Zentrum in Regensburg

Mittwoch, 10. Juni bis Freitag, 12. Juni 2020

Mittwoch früh hl. Messe mit den Salesianern P. Karol und P. Konrad Schweiger. Abends gestaltete eucharistische Anbetung in Vorbereitung auf das Fronleichnamsfest. Nachtanbetung mit Familien des Neokatechumenalen Weges. Den ganzen Fronleichnamstag Möglichkeit zu persönlichem Gebet.

Freitag früh hl. Messe und Verabschiedung der Pilgermadonna. Große Freude und Dankbarkeit.

Die Pilgermadonna im Don-Bosco-Zentrum Regensburg.

Freitag, 12. Juni bis Sonntag, 14. Juni 2020.

Im KLoster der Passionisten wird regelmäßig der Fatima-Tag gefeiert.

Am 13. Juni war ganztägig eucharistische Anbetung. Abends Fatima-Rosenkranz und hl. Messe mit Regens Martin Priller vom Priesterseminar Regensburg.

 

Kloster zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Schwarzenfeld

Basilika Waldsassen

Sonntag, 14. Juni 2020

Direkt von Schwarzenfeld brachen wir auf zu einem "Überraschungsbesuch" in der Basilika Waldsassen. Wir waren ahnungslos - aber die Muttergottes hatte offenbar eine ganz konkrete Absicht mit ihrem Besuch in Waldsassen: sie wollte zu ihrem Sohn, der hier als "geschändeter Heiland", besonders verehrt wird.

Wir hätten nie gewagt, die Pilgermadonna - sie ist groß und schwer - ohne zu fragen in die Basilika zu tragen. Aber der Himmel hat es so gefügt, dass sich unerwartet eine Tür auftat. Um 15.00 Uhr war eine kurze eucharistische Andacht mit Corona-Gebet und eucharistischem Segen. So konnten wir um Erlaubnis fragen, trugen die Pilgermadonna eiligst herein und stellten sie auf ein Podest, das sich direkt neben dem Gnadenbild befand. Und so konnte die Fatima-Madonna, die ja auch oft mit einem von Dornen umkränzten Herzen dargestellt wird, neben ihrem geschändeten Sohn ihren Platz finden.

Warum "geschändeter Heiland"? Es war so:

Am 6. Februar 1951 reißt ein Soldatentrupp an der deutsch-tschechischen Grenze die Egerländer Wallfahrtskirche in der kleinen Ortschaft Wies nieder. Einer der Soldaten holt aus der abgebrochenen Kirche das Kruzifix, tritt mit dem Fuß darauf und reißt die Christusfigur mit der Hand herunter, so dass beide Arme abbrechen. Holzteile, Arme und Christuskorpus wirft er ins Feuer. Kurz darauf holt er den Korpus wieder heraus, legt ihm einen Strick um den Hals und hängt ihn zwischen zwei Bäumen an der Straßensperre auf, so dass er wie am Galgen über der Feuerstelle baumelt.

Die deutschen Grenzpolizisten, die den Vorgang beobachten, holen nach dem Abzug der Soldaten die Christusfigur mittels einer langen Stange auf deutsches Gebiet. Sie übergeben den Korpus an den Pfarrer von Waldsassen, der ihn in der Basilika anbringen lässt. Seit dem wird der "geschändete Heiland" als Gnadenbild in der Basilika von Waldsassen verehrt.

 

Basilika von Waldsassen. Hier wird das Gnadenbild des "geschändeten Heilands" verehrt.
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Pfarrei St. Michael, Donaustauf

Sonntag, 21. Juni 2020

Unter den Augen der Pilgermadonna ließen sich viele nach der hl. Messe mit den Reliquien der hl. Jacinta und des hl. Francisco segnen.

Segen mit den Reliquien der heiligen Seherkinder

Karmelitenkirche, Regensburg

Samstag, 20. Juni 2020, Gedenktag des Unbefleckten Herzens Mariens

Um 6.30 Uhr Konventmesse mit anschließender eucharistischer Anbetung. Um 10.00 Uhr hl. Messe, danach durchgehend eucharistische Anbetung. Der Tag mit der Pilgermadonna endet um 17.00 Uhr mit dem Gebet des Rosenkranzes und dem eucharistischen Segen. 

 

Die Pilgermadonna während der eucharistischen Anbetung am Morgen

Kloster der Mallersdorfer Schwestern

Montag, 22. Juni bis Dienstag 23. Juni 2020

Die Mallersdorfer Schwestern begrüßen und erfreuen die Pilgermadonna mit dem Gebet des Rosenkranzes. Tag und Nacht wird von den Schwestern der Heiland angebetet - in Vereinigung mit seiner Mutter Maria.

Wegen Corona haben die Schwestern die Pilgermadonna nicht in ihr Schwestern- Altenheim gebracht. Aber auch dort, so wurde uns versichert, wird  fortwährend für alle Anliegen von Kirche und Welt gebetet.

Sobald die Pilgermadonna wieder in der Diözese ist und sich die Lage hoffentlich beruhigt hat, wird sie umgehend ins Schwestern-Altenheim nach Mallersdorf kommen. Die Muttergottes vergisst euch nicht. Sie vergisst niemanden.

 

Die Pilgermadonna wird von den Mallersdorfer Schwestern freudig aufgenommen.

Jüdischer Friedhof in Steinrain

Dienstag, 23. Juni 2020

Vorabend "Geburt Johannes der Täufer".

Eigentlich haben wir uns nur ein bisschen verfahren, als wir die Pilgermadonna im Kloster Mallersdorf abgeholt haben. Aber wir ahnen, dass da an der Straße bei Steinrain (Mallersdorf-Pfaffenberg) hinter einer Grünanlage verborgen eine Gedenkstätte sein könnte. In der Tat: ein jüdischer Friedhof. Es handelt sich um ein Ehrenmal für 67 jüdische Gefangene, die hier im Frühjahr 1945 bei einem Todesmarsch aus dem KZ Buchenwald erschossen worden waren.

Wir betreten den Friedhof und holen auch die Pilgermadonna dazu, jenes jüdische Mädchen aus Nazareth. Maria, die Mutter Jesu, die ihrem Volk stets nah ist. Besonders ihrem geschändeten Volk.

Durch diese außergewöhnliche, ungeplante Begebenheit fühlen wir uns bestärkt, bei der Rückfahrt nach Fulda mit der Pilgermadonna das Konzentrationslager Buchenwald zu besuchen.

Tor zum jüdischen Friedhof

Hl. Ottilie, Hellring

Samstag, 27. Juni 2020

Dankandacht nach der Priesterweihe von H. Dirk-Henning Egger, Augustiner Chorherr der Kongregation von Windesheim, Paring

 "Weihe der Priester an das Unbefleckte Herz Mariens" mit den Worten von Papst Benedikt XVI. in 2010 in Fatima.

Fatima-Pilgermadonna mit dem Reliquiar der hl. Kinder von Fatima in der Kirche der hl. Ottilia in Hellring

Propstei St. Michael, Paring

Sonntag, 28. Juni 2020, 15.00 Uhr

Klosterprimiz von H. Dirk-Henning Egger, C.R.V.

"Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben."

Die Pilgermadonna auf dem Weg zum Primizgottesdienst

St. Cäcilia, Regensburg

Mittwoch, 24. Juni 2020

Abendmesse mit Feier des 25jährigen Priesterjubiläums von Pfr. Marek Baron.

Erfreulicherweise konnten auch Senioren von nebenan aus dem Altenheim "Maria vom Karmel", insbesondere Karmeliten und Karmelitinnen, an der hl. Messe teilnehmen.

St. Cäcilia

Konzentrationslager Buchenwald

Donnerstag, 2. Juli 2020

Während der Pilgerfahrten mit der Fatima-Pilgermadonna in der Diözese Regensburg 2019 und 2020 bekamen wir immer wieder Hinweise auf Konzentrationslager und Todesmärsche. So auch auf das Konzentrationslager Buchenwald. Auf der Rückreise von Regensburg nach Fulda wählten wir daher die Route über Buchenwald und Erfurt, um diesem Hinweis nachzugehen. Dass wir während des Aufenthaltes der Pilgermadonna in unserer Diözese Regensburg überhaupt diese Hinweise bekamen, scheint uns doch ein Zeichen des Himmels zu sein, dass wegen unserer deutschen NS-Vergangenheit noch viel gebetet und gesühnt werden muss.

Donnerstag, den 2. Juli 2020, am Gedenktag "Mariä Heimsuchung" (Maria besucht Elisabeth) besuchen wir mit der "Fatima-Pilgermadonna für Deutschland" das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald (bei Weimar). Da die Pilgermadonna sehr schwer ist (13 kg), lassen wir die Statue im Auto zurück und nehmen eine kleine Fatima-Madonna mit in die Gedenkstätte.

Wir betreten das Konzentrationslager durch das sogenannte Torgebäude.

 

Torgebäude Konzentrationslager Buchenwald

Dom, Erfurt

Donnerstag, 2. Juli 2020

Hl. Messe mit Jugendpfarrer Thomas Gehlfuss.

Frauen der Pfarrei waren ganz begeistert über den Besuch der Fatima-Pilgermadonna am Fest Mariä Heimsuchung. Sie hatten fleißig "Werbung" für die Muttergottes gemacht, und das ziemlich erfolgreich. Sie waren es auch, die den freudenreichen Rosenkranz vorbeteten und der Muttergottes mit Rosen Freude bereiteten.

Es war wie beim Besuch Mariens bei Elisabeth: Freude, reine Freude.

Viele waren gekommen, um die Muttergottes im Dom zu Erfurt zu begrüßen.

Erfurt, Priesterseminar

Donnerstag, 2. Juli abends/ Freitag 3. Juli 2020 mittags

Die Fatima-Pilgermadonna verbrachte die Nacht im Priesterseminar, und so hatte die Hausgemeinschaft Gelegenheit in aller Ruhe mit ihr ins Gespräch zu kommen. Frühmesse im Beisein der Pilgermadonna.


Die Fatima-Pilgermadonna in der Kapelle des Erfurter Priesterseminars

Wallfahrtsort Etzelsbach im Eichsfeld mit Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes

Freitag, 3. Juli 2020

Ursprünglich hatte Pfr. Stubenitzky für den Besuch der Pilgermadonna in Steinbach/ Etzelsbach nur etwas ganz Kleines geplant. Immerhin wir waren ja nur auf der Durchfahrt. Aber offenbar hat der Pfarrer umgeplant.

Um 15.00 Uhr Andacht in der Wallfahrtskirche, in der schon Papst Benedkit XVI. mit den Gläubigen des Eichsfeldes gebetet hat. Im Rahmen der Andacht wurde erklärt, was es mit der Pilgermadonna auf sich hat: dass sie von Papst Paul VI. 1967 in Fatima geweiht wurde; dass sie eigens für Deutschland geweiht wurde; dass es ihr Auftrag ist, durch ganz Deutschland zu pilgern; dass sie dem Fatima-Weltapostolat zur Betreuung anvertraut ist; dass ihre Pilgerfahrt durch Deutschland im Fatima-Jubiläumsjahr 2017 neu belebt wurde.

Abends: Rosenkranz und hl. Messe. Zum Abschluss kurze eucharistische Anbetung und Segen.

 

In der Wallfahrtskirche mit dem Gnadenbild der schmerzhaften Mutter betete Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch am 23. September 2011

Petersberg

Samstag, 4. Juli 2020, Herz-Mariä-Sühnesamstag

Rosenkranz und hl. Messe. Anschließend kurze eucharistische Anbetung.

Übergabe der Pilgermadonna an die Vertreter des Bistums Paderborn. Die Pilgermadonna wird bereits Ende Juli 2020 in der Diözese Dresden erwartet. Sie wird von den Leitern aus Paderborn begleitet.

Pfr. Thorsten Kremer, 1. Vorsitzender des Fatima-Weltapostolates Deutschland, begrüßte und verabschiedete die Pilgermadonna.