Jacinta Marto

Jacinta
Jacinta

Jacinta wurde am 11. März 1910 in Aljustrel geboren. Sie war Lucias Cousine. Mit Lucia und ihrem Bruder Francisco hütete sie die Schafe der Familien.

Jacinta hatte ein gutes Herz und war auch liebenswürdig. Aber sie war auch sehr eigenwillig und beim Spielen leicht eingeschnappt.

Durch die Erscheinung des Engels und die Erscheinung der Muttergottes erfuhr sie jedoch eine vollkommene Bekehrung.

Als die Muttergottes die Kinder am 13. Mai 1917 fragte: „ Wollt ihr euch Gott anbieten, um alle Leiden zu ertragen, die Er euch schicken wird, zur Sühne für alle Sünden, durch die Er beleidigt wird und als Bitte um die Bekehrung der Sünder?“ Da sagte Jacinta „ja“. Es musste sich nun nicht mehr alles um sie selber drehen. Jacinta war nun sehr bewegt vom Leiden anderer.

Jacinta konnte die Muttergottes sehen und hören.

Jacinta hatte noch weitere Erscheinungen der Muttergottes und hatte auch Visionen des Heiligen Vaters.

Gebet und Opfer

Jacintas spezielle Berufung bestand darin, unermüdlich zu beten und großherzig Opfer zu bringen für die Bekehrung der Sünder, und um dem Unbefleckten Herzen Mariens Sühne zu leisten.

Jacinta hatte ebenso wie Francisco und Lucia am 13. Juli 1917 eine Höllenvision. Dieses Erlebnis hat Jacinta sehr erschüttert. Gleichzeitig war das noch mehr Ansporn für sie, für die Bekehrung der Sünder zu beten und zu opfern.

Die Muttergottes übermittelte den Kindern ein starkes Licht, das tief in ihre Seelen drang. In diesem Licht erkannten sie, wer Gott ist, wie sehr er uns liebt und dass er auch von uns geliebt werden will.

Jacinta sagte immer: „Ich habe Unseren Herrn und Unsere Liebe Frau so gerne, dass ich niemals müde werde, ihnen zu sagen, dass ich sie liebe.“

Jacinta hatte eine außergewöhnliche Liebe zum Unbefleckten Herzen Mariens. Sr. Lucia sagte später, diese Liebe Jacintas sei wie eine „eingegossene Gabe“, also eine hohe mystische Gnade, die ihr zuteil wurde.

 

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