Die Pilgermadonna im Bistum Regensburg

Die diesjährige Pilgerfahrt der Fatima-Pilgermadonna für Deutschland durch das Bistum Regensburg fand nach zwei Monaten am Samstag,  4. Juli 2020 ihren Abschluss. Nach einem Dankesgottesdienst in der Kapelle des Fatima-Weltapostolats in Petersberg bei Fulda übergaben wir die Pilgermadonna an Vertreter der Erzdiözese Paderborn.

Geprägt war die Pilgerfahrt der Muttergottes durch die Besonderheiten der Corona-Schutzmaßnahmen. Da ihr Besuch in Pfarreien an manchen Orten nicht problemlos zu organisieren war, besuchte die Pilgermadonna hauptsächlich Klöster oder Gemeinschaften, die z.B. Seniorenheime betreuten. Auf diese Weise konnte die Muttergottes gerade dort Hilfe und Trost spenden.

Benediktinerabtei Metten

Begleitet wurde die Pilgermadonna von den Reliquien der hl. Seherkinder Jacinta und Francisco sowie von einer besonderen Monstranz, die Papst Johannes Paul II. speziell für das Gebet um Berufungen geweiht hat. Sie wurde den deutschen Diözesen von einer Pfarrei aus den Vereinigten Staaten zur Verfügung gestellt.

Auf der Rückreise von der Diözese Regensburg nach Petersberg machte die Pilgermadonna einem Umweg über die Diözese Erfurt. Im Dom zu Erfurt wurde am Abend des 2. Juli 2020 die hl. Messe gefeiert, die Frühmesse am 3. Juli im Priesterseminar. Der weitere Weg der Pilgermadonna führte schließlich zum Wallfahrtsort Etzelsbach im Eichsfeld, wo  Papst Benedikt XVI. im Jahr 2011 zu Besuch war und mit den Gläubigen gebetet hat. Dies war, nach unserem Kenntnisstand, der erste Besuch der Fatima-Pilgermadonna in den neuen Bundesländern.

Begeben sie sich zusammen mit der Muttergottes auf die Pilgerschaft zu den einzelnen Stationen ihrer Reise.